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Dokumentation

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InfoTeleves 22 (August 2017)

Allgemeine Informationen

Das digitale terrestrische Fernsehen wird bleiben

 Das digitale terrestrische Fernsehen wird bleiben

Vor etwas mehr als einem Jahr bestanden noch große Zweifel ĂŒber die Zukunft des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T/T2), aber inzwischen kann man diese Zweifel als unbegrĂŒndet betrachten. Nach dem positiven Ausgang der Weltfunkkonferenz 2015 (CMR-15) bestĂ€tigt die jĂŒngste Bekanntmachung im Amtsblatt der EuropĂ€ischen Union den Beschluss des europĂ€ischen Parlaments, DVB-T/T2 mindestens bis 2030 zu nutzen und dafĂŒr das 700MHz Frequenzband (470-694 MHz) zu reservieren. Dieser Beschluss garantiert europaweit die zukĂŒnftige Weiterentwicklung von DVB-T/T2 und damit die Umsetzung der zweiten digitalen Dividende, die aktuell bereits in Deutschland vollzogen wird.

Broadcast Networks Europe

IN EINEM JAHRZEHNT HAT SICH DER EMPFANG VIA DVB-T/T2 VON 5 % BIS AUF 45 % ERHÖHT UND IST ZUR FÜHRENDEN PLATTFORM DER FERNSEHÜBERTRAGUNG IN DER EU GEWORDEN

Broadcast Networks Europe –ein Konsortium das darĂŒber wacht, dass in ganz Europa Regelungen und Interessen zugunsten der RundfunkĂŒbertragung von Radio und Fernsehen erhalten bleiben, veröffentlichte im Juni einige Untersuchungen, die den DVB-T/T2 Zustand und dessen enormen sozialen und wirtschaftlichen Wert bestĂ€tigen.

An erster Stelle wird der europaweit starke Anstieg der DVB-T/T2 Durchdringung im letzten Jahrzehnt hervorgehoben. DVB-T/T2 ist mit einem Anstieg von 5% im Jahr 2005 auf 45% im Jahr 2015 zur fĂŒhrenden Fernsehausstrahlungs-Plattform in Europa geworden. In der EuropĂ€ischen Union ist DVB-T/T2 in 100 Millionen Haushalten und bei 250 Millionen Menschen (80% der Bevölkerung) vertreten, die insgesamt 2.000 Sender empfangen können.

Broadcast Networks Europe hebt hervor, dass DVB-T/T2 die „WirbelsĂ€ule” des audiovisuellen Modells der EU ist. Als Technologie, die universellen Zugriff auf Information, Kultur und Unterhaltung bietet, trĂ€gt sie zur Erhaltung von Werten wie öffentliche Dienstleistung, Pluralismus und Inklusion bei

Televes auf der welt

INFOCOMM und Fiber Connect

In den Vereinigten Staaten konzentriert sich die Televes Produkt-PrĂ€sentation bei den Fachmessen auf Multiservice-Lösungen fĂŒr Glasfasernetze. Steve Strong, Chief Operating Officer der amerikanischen Filiale stellte anlĂ€sslich der Messe „InfoCom” die neuen optischen Produkte ONT und DPU mit IP68-Zertifikat vor, welche eine ideale Lösung fĂŒr den Anschluss an Netzwerkterminals darstellen, in Kombination mit koaxialen Netzen.

Das Wachstum der Televes Marke in den Vereinigten Staaten ist durch die ZuverlĂ€ssigkeit der FibreData und CoaxData Lösungen gekennzeichnet, um Fernseh- und Datendienstleistungen mit hohen KapazitĂ€ten in eine Netzwerkinfrastruktur zu integrieren, die fĂŒr den Einbau zukĂŒnftiger Mehrwertserviceleistungen vorbereitet sind.

Die industrielle InnovationskapazitĂ€t der Marke wurde mit TForce vorgestellt, einer Televes Technologie fĂŒr Fertigungstechniken mit MMIC Bauteilen, um integrierte Schaltungen mit exklusiven FunktionalitĂ€ten zu erhalten.

Weitere AuskĂŒnfte finden Sie unter:

de.televes.com/tforce
Televes INFOCOMM (Orlando, Florida) 14-16 Juni

INFOCOMM (Orlando, Florida) 14-16 Juni

Televes stellte seine Neuheiten der IP und HDI-SDI Encoder wie auch seinen Multiscreen Transcoder vor.

Televes Fiber Connect (Orlando, Florida) 12-14 junio

Fiber Connect (Orlando, Florida) 12-14 Juni

Televes stellte seine Neuheiten bei GPON Lösungen und Glasfaser vor.

FAQ

Wie kann man dem Messplan beim H30FLEX einen neuen Satelliten hinzufĂŒgen?

Die Web-Konfigurationsmöglichkeit fĂŒr das H30FLEX vereinfacht dessen individuelle Anpassung und Nutzen.

DER FACHMANN ANTWORTET

Nach dem Anschluss des MessgerĂ€ts an den PC und der Installierung des entsprechenden Treibers mĂŒssen Sie in Ihrem Browser http://h30.flex als Adresse eingeben. Damit öffnet sich die Web-Anwendung fĂŒr die Konfiguration.

Über die Web-OberflĂ€che des H30FLEX kann man MessplĂ€ne bearbeiten, neue erstellen und schon vorhandene duplizieren. Man kann dem Messplan auch neue Satelliten hinzufĂŒgen. Zu diesem Zweck sind folgende Schritte zu befolgen:

H30FLEX informcaiĂłn de dispositivo
MessplĂ€ne/Eigene PlĂ€ne/PlĂ€ne hinzufĂŒgen
  • Folgende Felder sind zu bearbeiten:
  • Name:...............xxxx
  • Typ (Terr./Sat.):....Satellit
  • Band (Ku, C, S):.....Ku. ...Weiter...
Kanal hinzufĂŒgen
Kanal hinzufĂŒgen:
  • Kanal:............54 (Tp. Transponder)
  • Polarisation:........H/V
  • Frequenz:.......10.800 MHz
  • Bandbreite: Symbol Rate x 1.35 ...Speichern...
H30FLEX Eigene PlÀne

Auf diese Art kann man einen beliebigen Satelliten dem ursprĂŒnglichen Verzeichnis hinzufĂŒgen und somit die Suche nach neuen Satelliten erleichtern

Auf dem neusesten stand

H30FLEX: Softwareversion 1.22

Mit dem neuesten Software-Update des H30Flex sind neben dem neuen Design der Web-OberflÀche zur Konfiguration des GerÀtes folgende Verbesserungen hervorzuheben:

  • HinzufĂŒgen des Band „S“
  • Bearbeitung der QualitĂ€tsprofile ĂŒber die Web-OberflĂ€che
  • Ausrichtung der Antenne mit Auswahl des Kriteriums fĂŒr den Pfeifton (nach Stufe oder C/N)
  • Konstellationen
  • Erweiterung LNB
  • SCR
  • Aufnahme der tschechischen Sprache
  • Checkmarks

Diese Aktualisierung ist zu finden unter der Download-Rubrik auf der offiziellen Televes Webseite oder unter de.televes.com/soft-h30flex

KURIOSES BILD

Versiones de antenas Televés
A proposito di Brexit

Laut Angaben des Einsenders dieses Fotos wird das Dach an einer englischen Schule fĂŒr vielseitige Anwendungen genutzt. Die SchĂŒler nutzen die Antennen nicht nur fĂŒr den Empfang von Signalen. Das ist ein weiterer Beweis dafĂŒr, dass Televes Antennen weltweit universell einsetzbar sind

Wissenserweiterung

Wie man eine Faser richtig spleißt

Tipps und Tricks fĂŒr einen erfolgreichen Fusions-Spleißvorgang

Es ist bekannt, dass sowohl QualitĂ€t eines SpleißgerĂ€ts sowie auch die Kenntnisse des Technikers ĂŒber den Spleißvorgang, fĂŒr ein ausgezeichnetes Ergebnis beim Spleißprozess (unabhĂ€ngig von der verwendeten Faser) ausschlaggebend sind. Im Folgenden fassen wir Schritt fĂŒr Schritt das Vorgehen bei einem erfolgreichen Spleißvorgang zusammen:

1. Die Faser abmanteln (Abisolieren)

Entfernen Sie rund 3-4 cm der PrimÀrbeschichtung mit einem passenden Abisolierwerkzeug (Abisolierer). Je nach Faserart ergibt sich das weitere Vorgehen:

1a. Bei 250”m Fasern:

Beim Abisolieren wir die Dicke auf 125 ”m reduziert.

1b. Mit Gel beschichtete 250”m Fasern:

Vor dem Abisolieren muss das Gel vollstĂ€ndig entfernt werden. ZunĂ€chst verwendet man ein Papiertuch, mit dem der grĂ¶ĂŸte Teil entfernt wird. Danach werden spezielle in Isopropylalkohol getunkte TĂŒcher eingesetzt um das Gel zu entfernen.

1c. Bei 250+900ÎŒm (900ÎŒm) Fasern:

Es erfolgen zwei AbisoliervorgÀnge. Beim Ersten wird die Dicke auf 250 ”m und beim Zweiten auf 125 ”m reduziert. Es wird von einer gleichzeitigen Entfernung beider Beschichtungen abgeraten, da die Gefahr besteht, die Faser dabei zu beschÀdigen.

2. Reinigungsvorgang – Die Faser sĂ€ubern

Nachdem der Mantel entfernt wurde, wird nun die freigelegte Faser um 90° gebogen um möglichen SchÀden aus der Abmantelung zu erkennen (wenn die Faser beschÀdigt wurde wird sie dem Druck nicht standhalten können).

Nachdem dieser Test erfolgt ist, muss die Faser mit einem Reinigungstuch, das mit Isopropylalkohol befeuchtet wurde, gereinigt werden. Wichtig dabei ist, dass immer in Richtung Faserkopf gearbeitet wird (es wird empfohlen, immer spezifische Produkte zu verwenden, die im Televes Sortiment enthalten sind).

3. Schneidevorgang – Die Faser brechen

Die Schneidemaschine besitzt entsprechend der verwendeten Faserabmessung (250 ”m, 900 ”m und Fasern mit einer dickeren Beschichtung bis zu 3 mm) verschiedene Anordnungen.

Wenn man mit Gel beschichteten Fasern arbeitet, muss das Schneidemesser gereinigt werden, um ein Abrutschen der Faser am Messer zu vermeiden.

Die wichtigsten Punkte beim Schneiden:

3.a Versuchen Sie den kleinstmöglichen Schneidwinkel an der Faser zu erzielen. Der ideale Winkel wird erreicht, wenn der Faserkopf einen 90Âș Winkel zur Faser bildet. Eine Abweichung unter 3Âș wird von den Televes-FusionsgerĂ€ten problemlos zugelassen.

3.b SchneidelÀnge entsprechend des FusionsgerÀts festlegen. Bei der Referenz 232103 betrÀgt sie 16 mm.

Establecer una longitud de corte acorde a la fusionadora

Foto 1: SchneidelÀnge entsprechend des FusionsgerÀts festlegen. Bei der Referenz 232103 betrÀgt sie 16 mm.

4. Voreinstellen des FusionsspleißgerĂ€ts

Vor der Spleißen muss beim FusionsspleißgerĂ€t i.d.R. die zu verwendende Faserart (SM/MM/DS/NZDS oder BIF) eingegeben werden. Die Referenz 232103 verfĂŒgt ĂŒber einen „AUTO" Modus, der diese Auswahl automatisch ĂŒbernimmt.

Weiterhin muss die LĂ€nge des aufzutragenden Spleißschutzes festgelegt werden, damit der Ofen entsprechend des gewĂ€hlten Schutzbezugs eingestellt wird.

SpleißgerĂ€t  (Art. Nr OSSGN)

SpleißgerĂ€t (Art. Nr OSSGN)

5. Der Spleißvorgang

Die (vorbereiteten und sauberen) Fasern auf die jeweilige V-Nut legen und die Halter zur Sperrung schließen. Das Faserende muss sich auf halbem Weg zwischen V-Nut und Elektroden befinden.

Der nĂ€chste Schritt erfolgt automatisch, nachdem die Schutzabdeckung des FusionsspleißgerĂ€ts geschlossen wird. Auf dem LCD-Display wird angezeigt, wie beide Fasern vom GerĂ€t perfekt ausgerichtet werden, um anschließend die Fusion vorzunehmen. Nur eine Ausrichtung auf drei Achsen (x,y,z) fĂŒhrt zu den besten Ergebnissen (mit Werten von 0,00 oder 0,01dB). Unsere Referenz 232103 (Art. Nr OSSGN) ist mit 6 wirksamen „Schritt-fĂŒr-Schritt"-Motoren ausgestattet, die fĂŒr die Garantie dieses Ablaufs zustĂ€ndig sind.

Dieses SpleißgerĂ€t enthĂ€lt noch zwei weitere wichtige Funktionen:

  • NachtrĂ€gliche Reinigung mit niedriger IntensitĂ€t:
  • Hierbei erfolgt eine Reinigung der Fasern, indem evtl. Verunreinigungen, die der Techniker bei der manuellen Reinigung ĂŒbersehen haben kann, entfernt werden.

  • ZugprĂŒfung:
  • Hierbei werden „kalte" oder fehlgeschlagene Fusionen anhand der Anwendung eines 2N-Zugkraft-Tests zwischen beiden Fasern festgestellt.

Proceso de fusion de fibras

Foto 2: Die (vorbereiteten und sauberen) Fasern auf die jeweilige V-Nut legen. Halter zum Sperren schließen.

6. Einstellvorgang des Fusionsschutzes

Die zusammengefĂŒhrten Fasern werden in den Ofen gelegt, indem vorher der Spleiß-schutz auf den ungeschĂŒtzten Bereich zwischen beiden Fasern gelegt wird.

Nach Beendigung der Erhitzung im Ofen (der Spleißschutz ist nun komplett geschrumpft), muss der Schutz mit den Fasern auf das AbkĂŒhlrost gelegt werden. Damit ist der Vorgang beendet.

Das Video finden Sie hier: de.televes.com/fusion-splicer

Ideen

Optische SAT-ZF- und DVB-T -Signale ĂŒber eine Faser verteilen

Manchmal ist es notwendig in einem LWL-Netzwerk das Signal eines optischen LNB mit einem digitalen terrestrischen Signal zu mischen. Wenn die Erzeugung des optischen Fernsehsignals eine optimale C/N erfordert, was bei Anwendungen mit Analogsendern oder großer Anzahl von empfangenen DVB-T-Multiplexen typisch ist, muss der optische ÜbertrĂ€ger eine perfekte Umwandlung gewĂ€hrleisten.

Televes verfĂŒgt ĂŒber ein System, das aus einem optischen Übertrager mit 1550 nm und einem WDM fĂŒr die Signalmischung des optischen LNB mit 1310nm besteht (Referenz 237301 / Art. Nr UOS15501310).

Auf EmpfĂ€ngerseite wandelt der Receiver das Signal in ein optisches SAT-ZF und ein digitales terrestrisches Signal zurĂŒck (Ref. 237311 / Art. Nr UOE15501310).

Televes-anlagen

Sitz der TVi TelevisĂŁo Independente (Lissabon, Potugal)

Instalaciones Televes Lisboa

TVi Televisão Independente S.A. ist ein Fernsehbetreiber mit verschiedenen Sendern in Portugal wie TVi24, TVi Internacional, TVi África, TVi Direct, TVi Eventos, TVi Reality, TVi Ficção, +TVi und TVi.

Die beiden ursprĂŒnglichen Analogkopfstationen, mit denen der Sitz ausgestattet war, wurden durch zwei Baugruppen mit Digitalmodulen ersetzt. Die neuen Racks sind mit Encodern ausgestattet, damit die entsprechenden Signalquellen in die TVi-Inhalte integriert werden. Die T.0X Encoder erzeugen 24 interne Programme, die in SD moduliert sind, sowie zwei Programme in HD mit ausgezeichneter SignalqualitĂ€t

Instalaciones Televes Lisboa
Instalaciones Televes Lisboa

DurchgefĂŒhrt von

Serviços Técnicos da

TVI

Wussten Sie, das...

...Televes seit 1965 Aluminiumbefestigungsrohre fĂŒr Antennen fertigt?

Televes seit 1965 Aluminiumbefestigungsrohre fĂŒr Antennen fertigt

Vielleicht war es eine der ersten visionĂ€ren strategischen Entscheidungen, als man in diesem Jahr beschloss, die erste Biege- und Schweißmaschine fĂŒr Rohre zum Einsatz in der Hochfrequenztechnik aus Deutschland zu importieren. Es dauerte ĂŒber ein Jahr um notwendige Änderungen zu unternehmen, die die anspruchsvolle Produktionsumgebung bei Televes forderte. Das Zwang uns unter anderem dazu eine ausgeklĂŒgelte Schaltung fĂŒr die Produktionslinie zu entwickeln, um Unterbrechungen beim Materialwechsel zu vermeiden.

Im Laufe der Jahrzehnte sind weitere Methoden fĂŒr die Fertigung von Aluminiumrohren entstanden, aber die Entwicklungen, die die Televes Ingenieure an der Originalmaschine vorgenommen haben, stellen weiterhin die Lösung mit höchster Kontrolle und grĂ¶ĂŸerer FlexibilitĂ€t bei der Fertigung von Antennenrohren dar, da diese fĂŒr die verschiedenen Durchmesservariationen in runden wie auch in quadratischen Formen hergestellt werden können.

Diese Schweißmaschine fĂŒr die Antennenrohre arbeitet noch heute mit voller Leistung und birgt möglicherweise die wahre Essenz der Televes. Eine technologische Vision vom Anfang der 60er Jahre, die es anhand unserer industriellen Kenntnisse möglich gemacht hat, die Technik und die ursprĂŒngliche Kunst eines Prozesses weiterzuentwickeln, um auch heute noch innovativ zu sein

Tendencias tecnolĂłgicas

Entwicklung von DVB zur Übertragung zukĂŒnftiger digitaler Dienste

DVB (Digital Video Broadcasting) hat die Übertragungen von digitalen Inhalten in den letzten zwanzig Jahren revolutioniert, indem Mehrwertdienste wie UHD ermöglicht wurden.
Entwicklung von DVB zur Übertragung zukĂŒnftiger digitaler Dienste

1991 schlossen sich Rundfunkanstalten und GerĂ€tehersteller zusammen, um eine europĂ€ische Plattform des digitalen terrestrischen Fernsehens zu etablieren. Es entstand die sogenannte ELG (European Launching Group), deren Ausweitung auf weitere öffentliche und private Gruppen die Grundlagen fĂŒr die Schaffung des DVB-Projektes festlegte.

Aus rechtlichen GrĂŒnden wie auch aufgrund der technologischen KomplexitĂ€t erfolgten die ersten digitalen Übertragsungsdienste ĂŒber Satellit und Kabel, deren Standards DVB-S und DVB-C 1994 veröffentlicht wurden. Die Bereitstellung der digitalen Inhalte fĂŒr den Endverbraucher wurde durch einen Kompressionsalgorithmus fĂŒr Audio und Video, MPEG2, der die Verwendung „handlicher" binĂ€rer Werte (15 Mbps zu Beginn!) mit einer guten komprimierten VideoqualitĂ€t zuließ, möglich. Der Standard fĂŒr das digitale terrestrische Fernsehen, DVB-T, erschien erst 1997 und vervollstĂ€ndigte die heute bekannten Standards.

Diese Standards ermöglichten die Bereitstellung der Rundfunkdienste ĂŒber Europa hinaus. Heutzutage verwenden alle LĂ€nder der Welt, mit Ausnahme der USA, Chinas, Japans und Brasiliens, einen der DVB-Rundfunkstandards.

Als eine intensivere Nutzung des Rundfunkspektrums notwendig wurde, mussten die Standards mit einer zweiten Generation weiterentwickelt werden. Schrittweise entstanden DVB-S2, DVB-C2 und DVB-T2. Diese Versionen haben der binĂ€ren KapazitĂ€t der sogenannten „Shannon Grenze" angenĂ€hert (mit ihr wird die maximale binĂ€re KapazitĂ€t auf einer bestimmten Bandbreite fĂŒr ein bestimmtes Signal-/RauschverhĂ€ltnis festgelegt). Das bedeutet, dass es keine dritte Generation der Rundfunkstandards geben wird. Trotzdem hat sich DVB-S2 in DVB-S2X weiterentwickelt, womit die KapazitĂ€t fĂŒr sehr hohe wie auch sehr niedrige Signal-/RauschverhĂ€ltnisse wesentlich verbessert wird.

Einige DVB-S2 Modi, vor allem DVB-S2X, werden fĂŒr die Datenversendung ĂŒber Satellit und DVB-C2 fĂŒr die Datenversendung mit Kabel- und Glasfasernetzwerken verwendet. DVB-T2 das schon in einem großen Teil von Europa und Asien eingerichtet ist, hat mit dem Video-Codierungsstandard HEVC die UHD-Ausstrahlung ermöglicht.

DVB hat die digitale Übertragung in den letzten beiden Jahrzehnten revolutioniert. In dieser kurzen Zusammenfassung der Entwicklung haben wir zahlreiche damit verbundene Themen wie IPTV, neue Codierungsstandards MPEG4 und HEVC, 3DTV, LTE, virtuelle RealitĂ€t und v. a. m. nicht erwĂ€hnt. Sie werden in zukĂŒnftigen Ausgaben behandelt

AnkĂŒndigung

NevoSwitch dCSS mit DCFLEX FunktionalitÀt

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